Griechenland, Israel und Zypern prüfen Bau von Gasleitung

Griechenland, Israel und Zypern lassen den Bau einer Gasleitung durchs Mittelmeer nach Europa prüfen. Die Pläne sind Folge der im östlichen Mittelmeer entdeckten Gasvorkommen und wurden am Donnerstag von den Staats- und Regierungschefs der drei Länder in Zypern vorgestellt.

Demnach soll eine Experten-Gruppe das Pipeline-Konzept im Detail durchgehen. Auch eine Stromleitung wird geplant, mit der die aus Gas produzierte Elektrizität nach Europa gebracht werden könnte. In einem ersten Schritt sollen hierbei Zypern und Israel verbunden werden, hieß es auf einer Pressekonferenz in Nikosia mit den Ministerpräsidenten von Griechenland und Israel, Alexis Tsipras und Benjamin Netanjahu, sowie Zyperns Präsident Nicos Anastasiades.

In den vergangenen Jahren wurden um Zypern und vor der israelischen Küste große Gasfelder entdeckt. Die EU wertet eine Pipeline und eine engere Anbindung mit Blick auf die Versorgungssicherheit positiv.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht