Griechenland-Hilfe - Deutschland und Frankreich größte Kreditgeber

Wien/Frankfurt - Angesichts der bevorstehenden Wahlen in Griechenland hat Raiffeisen Research in einer aktuellen Analyse auch eine Aufstellung der Kreditgeber des südeuropäischen Landes angegeben. Demnach sind im ersten (2010 bis 2011) und zweiten (2012 bis 2014) Hilfspaket insgesamt 194,8 Mrd. Euro für Griechenland vergeben worden.

Größter Kreditgeber unter den Euro-Ländern ist laut Raiffeisen-Analyse Deutschland, das 56,5 Mrd. Euro vergeben hat, gefolgt von Frankreich mit 42,4 und Italien mit 37,3 Mrd. Euro. Spanien steuerte 24,8 Mrd. Euro bei, die Niederlande 11,9 Mrd. Euro. Von Österreich kamen 5,8 Mrd. Euro.

Im ersten Hilfspaket ging es um 52,9 Mrd. Euro, im zweiten Paket flossen dann 141,9 Mrd. Euro. Das erste Hilfspaket wird unter "bilaterale Kredite" der Euro-Länder verbucht und macht rund 17 Prozent der Gesamtschuld Griechenlands aus. Das zweite Hilfspaket lief über die EFSF (Europäische Finanzstabilisierungsfazilität - European Financial Stability Facility) und beläuft sich auf rund 44 Prozent der Gesamtschulden Griechenlands.

Auf die EZB (Europäische Zentralbank) entfallen mit 27 Mrd. Euro rund acht Prozent der griechischen Gesamtschuld, beim IWF (Internationaler Währungsfonds) sind mit 32 Mrd. Euro rund 10 Prozent der Griechen-Schulden. Auf private Anleihegläubiger entfallen mit 39 Mrd. Euro "nur" noch 12 Prozent. 14 Mrd. Euro bzw. 4 Prozent seiner Schulden hat Griechenland über kurzfristige Geldmarktpapiere. 15 Mrd. bzw. rund 5 Prozent über andere Kredite.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro