Griechenland - Gläubiger-Verhandlungen gehen in entscheidende Phase

Nach Vorarbeiten ihrer Kontrolleure nehmen die Geldgeber Griechenlands am Freitag direkt Kontakt mit Finanzminister Euklid Tsakalotos und Wirtschaftsminister Giorgos Stathakis auf. Das verlautete aus Kreisen des Finanzministeriums in Athen am Freitagfrüh.

Mit raschen Entscheidungen über neue Hilfskredite rechnen Mitarbeiter der Regierung in Athen nicht. Viel Zeit hat aber die Regierung unter Alexis Tsipras nicht. Bis zum 20. August muss Athen 3,2 Mrd. Euro an die Europäische Zentralbank (EZB) zurückzahlen.

An den Verhandlungen nimmt die sogenannte "Quadriga" aus Experten der EU, der EZB, des Europäischen Sicherheitsmechanismus (ESM) sowie des Internationalen Währungsfonds (IWF) teil. Allerdings ist die Beteiligung des IWF an einem möglichen neuen griechischen Hilfspaket nicht sicher.

Der Währungsfonds fordert eine Kombination griechischer Reformen mit einem Schuldennachlass der Gläubiger. Der IWF könne sich erst beteiligen, wenn entsprechende Beschlüsse gefallen seien, sagte ein Vertreter des IWF bei einer Telefonkonferenz mit Journalisten Freitag früh in Washington.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte