Griechenland bietet Geldgebern offenbar Zugeständnisse an

Griechenland will nach Angaben aus Regierungskreisen mit neuen Vorschlägen Bewegung in die stockenden Verhandlungen mit seinen Geldgebern bringen.

Dabei gehe es unter anderem darum, dass jetzt schon über notwendige weitere Reformen entschieden werde, diese aber erst umgesetzt werden müssten, wenn das Land sein Haushaltsziel 2018 verfehle, sagte ein Regierungsvertreter am Sonntag.

Letztlich werde die Entscheidung der griechischen Regierung aber vom Gesamtpaket abhängen, das auch Schuldenerleichterungen enthalten werde. Griechenland geht ebenso wie die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank und der Euro-Rettungsfonds ESM davon aus, dass das Land 2018 einen primären Haushaltsüberschuss - also ohne Einrechnung von Zinszahlungen - von 3,5 Prozent erreichen kann. Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist indes skeptischer und geht von nur 1,5 Prozent aus.

Derzeit prüfen EU-Kommission, EZB und IWF die bisherigen Reformschritte Athens. Von einem positiven Befund hängt ab, ob das Land weiteres Geld erhält. Zudem ist ein positiver Abschluss Voraussetzung für anschließende Gespräche über Schuldenerleichterungen. Davon wiederum hängt ab, ob sich der IWF an Hilfen beteiligt, worauf vor allem Deutschland drängt.

New York (APA/Reuters) - Das einstige Börsen-Schwergewicht General Electric (GE) verliert nach mehr als 110 Jahren seinen prestigeträchtigen Platz im US-Leitindex Dow Jones. Am 26. Juni wird der Siemens-Rivale im Kreis der 30 wichtigsten Industrieunternehmen der USA von der Drogeriekette Walgreens Boots Alliance ersetzt, wie der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
 

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Nach 110 Jahren - GE muss Abschied aus dem Dow-Jones-Index nehmen

New York (APA/Reuters) - Die zunehmende Konkurrenz sowohl von Edelcafes als auch Fast-Food-Ketten macht Starbucks zu schaffen. Die Leistung sei zuletzt "nicht akzeptabel" gewesen, teilte Konzernchef Kevin Johnson am Mittwoch mit. Im kommenden Geschäftsjahr würden deshalb rund 150 Niederlassungen in den USA dichtgemacht.
 

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Starbucks schließt 150 Niederlassungen in den USA

Wien (APA) - Der ÖGB will "mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche" vorgehen und "ab sofort" Betriebsräte-Konferenzen und Betriebsversammlungen in allen Bundesländern abhalten. Für den 30. Juni kündigt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian eine Demonstration in Wien gegen die Regierungspläne an.
 

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Arbeitszeit - ÖGB kündigt Betriebsversammlungen und Demo an