Griechenland - Geldgeber stimmen sich in neuer Krisensitzung ab

Brüssel - Griechenlands internationale Geldgeber sind in Brüssel zu einer neuen Krisensitzung zusammengekommen. Vor einem Treffen der Euro-Finanzminister am Abend beriet EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Mittwoch mit dem Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, sowie der Präsidentin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde.

Mit dabei waren auch Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem und der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM, Klaus Regling. Die Geldgeber wollten ihre Positionen noch einmal auf Spitzenebene abstimmen, hieß es. Dijsselbloem sagte unmittelbar vor dem Treffen auf die Frage, ob es eine Einigung gebe: "Wir haben noch Arbeit vor uns." Regling betonte: "Wir arbeiten hart daran." Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras sollte gegen 13.00 Uhr zu dem Treffen hinzustoßen.

Am Abend (19.00 Uhr) treffen sich die Euro-Finanzminister in Brüssel. Sie wollen sich nach einer monatelangen Hängepartie auf ein Spar- und Reformpaket für Griechenland einigen. Dieses ist Voraussetzung für die Auszahlung von Milliardenhilfen an das pleitebedrohte Land.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia