Griechenland - Fluglotsenstreik führt zu Verspätungen in Wien

Der Streik der griechischen Fluglotsen am heutigen Mittwochnachmittag hat in Wien bereits zu Verspätungen geführt. "Aus derzeitiger Sicht sind 10 Flüge verspätet", sagte ein Sprecher des Wiener Flughafens zu Mittag zur APA. Ausfälle gebe es vorerst keine. Insgesamt seien für heute 30 Flugverbindungen zwischen Wien und Griechenland geplant - davon 12 im Streikzeitraum.

Aus Protest gegen die Sparpolitik der Regierung in Athen wollen die griechischen Fluglotsen die Arbeit für vier Stunden niederlegen. Zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr Ortszeit (13.00 Uhr bis 17.00 Uhr MESZ) werde es keine Flüge von und nach Griechenland geben. Wie ein Sprecher der Fluglotsen im griechischen Rundfunk weiter erklärte, gelte das für alle Flughäfen des Landes und für alle Flüge die von diesen starten oder dort landen sollen. Auch der landesweit wichtigste Flughafen in der Hauptstadt Athen teilte auf seiner Internetseite mit, sämtliche Flüge seien für diesen Zeitraum annulliert worden.

Laut den griechischen Fluggesellschaften fallen zahlreiche Inlandsflüge aus und können auch nicht nachgeholt werden. Die meisten internationalen Verbindungen sollen dagegen zeitlich versetzt außerhalb der Zeiten der Arbeitsniederlegung bedient werden.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

Newsticker

Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma