Griechenland - Fitch: Grexit würde Eurozone nicht sprengen

Die US-Ratingagentur Fitch hält einen Abschied Griechenlands vom Euro immer noch für wahrscheinlich, sieht darin aber keine Gefahr für die Eurozone. Ein sogenannter "Grexit" wäre für den Währungsraum zwar ein ziemlicher Schock, würde ihn aber nicht in eine ähnliche systemische Krise stürzen wie 2012, teilte Fitch heute, Freitag, mit.

So sei eine Kettenreaktion bis hin zum Auseinanderbrechen der Eurozone unwahrscheinlich. Ein Grexit könnte vielleicht sogar die Institutionen im Euroraum und damit die Währungsunion stärken.

Die Euro-Partner hatten kürzlich das geltende Hilfsprogramm für Griechenland um vier Monate bis Ende Juni verlängert. Damit hat das Land die Chance, wenn es versprochene Reformen in die Wege leitet und umsetzt, nach dem April wieder Hilfsgelder seiner Partner zu erhalten. Andernfalls droht die Staatspleite, die auch zu einem Austritt aus der Eurozone führen könnte.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte