Griechenland - Fitch: Grexit würde Eurozone nicht sprengen

Die US-Ratingagentur Fitch hält einen Abschied Griechenlands vom Euro immer noch für wahrscheinlich, sieht darin aber keine Gefahr für die Eurozone. Ein sogenannter "Grexit" wäre für den Währungsraum zwar ein ziemlicher Schock, würde ihn aber nicht in eine ähnliche systemische Krise stürzen wie 2012, teilte Fitch heute, Freitag, mit.

So sei eine Kettenreaktion bis hin zum Auseinanderbrechen der Eurozone unwahrscheinlich. Ein Grexit könnte vielleicht sogar die Institutionen im Euroraum und damit die Währungsunion stärken.

Die Euro-Partner hatten kürzlich das geltende Hilfsprogramm für Griechenland um vier Monate bis Ende Juni verlängert. Damit hat das Land die Chance, wenn es versprochene Reformen in die Wege leitet und umsetzt, nach dem April wieder Hilfsgelder seiner Partner zu erhalten. Andernfalls droht die Staatspleite, die auch zu einem Austritt aus der Eurozone führen könnte.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an