Griechenland - Finanzministerium optimistisch zu Geldgeber-Einigung

Die griechische Regierung rechnet in den Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern über Finanzhilfen schon bald mit einer Einigung. Der stellvertretende griechische Finanzminister, Dimitris Mardas, sagte am Dienstag im griechischen Fernsehen: "Mein Gefühl ist, wir haben sie (die Kontrolleure) überzeugt... Ich rechne mit einer Einigung schon morgen oder übermorgen."

Am Montagabend hatte Regierungschef Alexis Tsipras in einer Parlamentsdebatte zur Finanzlage angekündigt, er strebe einen "ehrenhaften Kompromiss" mit den Geldgebern an. Er nannte dabei aber keine der von seiner Regierung vorgeschlagenen Maßnahmen zur Konsolidierung der Staatskassen.

In den vergangenen Tagen waren aus dem Finanzministerium in Athen verschiedene Maßnahmen durchgesickert. Einige wurden angekündigt, wenige Tage später aber wieder zurückgenommen - etwa eine Erhöhung der Mehrwertsteuer für die Touristeninseln Mykonos und Santorin. Auch eine geplante Steuer für fettreiche Lebensmittel wurde am Dienstag wieder kassiert. Zuvor waren diese Maßnahmen von der griechischen Presse scharf kritisiert worden.

Rom (APA) - Italien will im Haushaltsstreit mit der EU von seinen Schuldenplänen nicht abweichen. Die Haushaltsziele für das kommende Jahr änderten sich nicht, bekräftigte Vize-Premierminister Matteo Salvini am Mittwoch. "Wir machen keinen Schritt zurück. Wir bewegen uns um keinen Millimeter", sagte der Lega-Chef.
 

Newsticker

Rom bleibt im Haushaltsstreit hart: "Keinen Schritt zurück"

Miami/Düsseldorf (APA/Reuters) - Autonome Fahrzeuge, die Lebensmittel-Käufe selbstständig beim Kunden abliefern: Der Auto-Gigant Ford, der Handelsriese Wal-Mart und der Zustelldienst Postmates arbeiten an einem entsprechenden Pilotprojekt. Tests würden in der US-Großstadt Miami beginnen, teilte Ford am Mittwoch mit.
 

Newsticker

Ford und Wal-Mart arbeiten an autonomem Lieferdienst für Lebensmittel

Wien (APA) - Bei der Entwicklung der Einkommen steht Österreich im europäischen Vergleich nicht so schlecht da wie es auf den ersten Blick scheint. Pro Kopf stagniert das Jahreseinkommen seit 2010 zwar, in Stundenlöhnen gemessen gibt es aber einen Anstieg zu sehen, sind sich Experten der Wirtschaftskammer (WKO), des Instituts für Höhere Studien (IHS) sowie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) einig.
 

Newsticker

Einkommen der Österreicher stagniert pro Kopf, steigt aber pro Stunde