Griechenland - Finanzministerium optimistisch zu Geldgeber-Einigung

Die griechische Regierung rechnet in den Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern über Finanzhilfen schon bald mit einer Einigung. Der stellvertretende griechische Finanzminister, Dimitris Mardas, sagte am Dienstag im griechischen Fernsehen: "Mein Gefühl ist, wir haben sie (die Kontrolleure) überzeugt... Ich rechne mit einer Einigung schon morgen oder übermorgen."

Am Montagabend hatte Regierungschef Alexis Tsipras in einer Parlamentsdebatte zur Finanzlage angekündigt, er strebe einen "ehrenhaften Kompromiss" mit den Geldgebern an. Er nannte dabei aber keine der von seiner Regierung vorgeschlagenen Maßnahmen zur Konsolidierung der Staatskassen.

In den vergangenen Tagen waren aus dem Finanzministerium in Athen verschiedene Maßnahmen durchgesickert. Einige wurden angekündigt, wenige Tage später aber wieder zurückgenommen - etwa eine Erhöhung der Mehrwertsteuer für die Touristeninseln Mykonos und Santorin. Auch eine geplante Steuer für fettreiche Lebensmittel wurde am Dienstag wieder kassiert. Zuvor waren diese Maßnahmen von der griechischen Presse scharf kritisiert worden.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los