Griechenland - EZB-Direktor erwartet Änderungen bei Hilfsprogramm

Podgorica - Das Hilfsprogramm für Griechenland dürfte nach Einschätzung von EZB-Direktor Benoit Coeure abgeändert werden, um der griechischen Regierung entgegenzukommen. Diese Änderungen spiegelten voraussichtlich die neuen Prioritäten der Regierung in Athen wider, sagte der Notenbanker am Montag auf einer Veranstaltung in Montenegro. "Das ist dasjenige, was in den nächsten Tagen diskutiert wird."

Die Änderungen sollten allerdings auch entsprechende Ergebnisse in puncto Haushaltsstabilität nach sich ziehen, mahnte er.

Coeure zufolge arbeiten Griechenland und die Euro-Staaten fieberhaft an einem Ausweg aus der Schuldenkrise für das Mittelmeerland. "Sie wollen eine Lösung finden", sagte der Notenbanker. Als Rahmen dienten die Vereinbarungen in der Eurogruppe vom 23. Februar. "Es gibt eine klare Bereitschaft und Vertrauen auf allen Seiten, die Anstrengungen zu erhöhen und innerhalb dieses Rahmen etwas zu liefern", sagte Coeure.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht