Griechenland - EZB will Banken weiter mit Geld aushelfen

Die Europäische Zentralbank (EZB) will die griechischen Geschäftsbanken weiter mit Geld versorgen. Diese müssten aber solvent sein und ausreichende Sicherheiten bieten, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeure der griechischen Tageszeitung "Kathimerini" (Mittwochausgabe).

Die Einführung von Kapitalkontrollen sei für die EZB "keine Arbeitshypothese". Auch ein Euro-Abschied Griechenlands stehe "außer Frage".

Coeure zeigte sich optimistisch, dass es im Schuldenstreit mit Griechenland zu einer Lösung kommt. "In den letzten Tagen gab es greifbare Fortschritte bei den Gesprächen mit den drei Institutionen - der EZB, der Europäischen Kommission und dem IWF", sagte der Notenbanker. "Es gibt aber noch deutliche Unterschiede in der Sache, erhebliche Anstrengungen sind noch notwendig."

Griechenland feilscht mit seinen Euro-Partnern um die Lösung seiner Schuldenprobleme. Ohne Einigung auf Reformen als Gegenleistung für Finanzhilfen droht der Regierung in Athen die Zahlungsunfähigkeit.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

Newsticker

Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

Newsticker

Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

Newsticker

Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los