Griechenland - Eurogruppen-Chef sieht keine Einigung am Montag

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem erwartet keinen raschen Durchbruch im Schuldenstreit mit Griechenland. Beim Treffen der Euro-Finanzminister am Montag werde es wohl keine Einigung geben, sagte Dijsselbloem am Mittwoch in Paris. Es gelte, noch viele offene Fragen zu lösen.

Die Regierung in Athen ist wegen ihrer leeren Kassen dringend auf weitere Kredite der Geldgeber angewiesen, streitet mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und den Euro-Staaten aber über die damit verbundenen Reformauflagen.

Ein griechischer Regierungsvertreter hatte am Dienstag von Differenzen zwischen EU und IWF gesprochen. Dijsselbloem sagte dazu nun, er könne nicht bestätigen, dass es Unstimmigkeiten zwischen den Geldgebern gebe. Er äußerte sich nach einem Treffen mit dem französischen Finanzminister Michel Sapin. Dieser sagte ebenfalls, eine Lösung in den Schuldenverhandlungen stehe nicht unmittelbar bevor.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

Newsticker

Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

Newsticker

USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

Newsticker

BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen