Griechenland - EU-Kommission sieht Ball bei Athen

Brüssel - Die EU-Kommission sieht im Schuldenstreit mit Griechenland weiterhin die griechische Regierung am Zug. "Der Ball liegt in erster Linie bei den griechischen Stellen", sagte EU-Kommissionssprecherin Mina Andreeva am Dienstag in Brüssel. Griechenland müsse eine umfassende und glaubwürdige Liste mit Reformen fertigstellen.

In EU-Ratskreisen wird davon ausgegangen, dass am morgigen Mittwoch die Euro-Arbeitsgruppe mit Experten der Euro-Länder in einer Telefonkonferenz über Griechenland berät. Auch für die EU-Kommission wäre dies "eine gute Gelegenheit, eine Zwischenbilanz über die Debatte zu ziehen". Die "Institutionen" der Gläubiger - EZB, EU-Kommission und IWF - sollen in der Tele-Konferenz über den aktuellen Stand der Verhandlungen mit Griechenland informieren, hieß es in Ratskreisen.

Unterdessen ist noch nicht sicher, wann sich die Euro-Finanzminister mit Griechenland befassen werden. EU-Kommissionssprecher Margaritis Schinas hatte kürzlich den 8. April als Möglichkeit für ein Treffen genannt. Offiziell bestätigt ist der Termin aber nicht. Nach Angaben von Diplomaten ist aber davon auszugehen, dass es ein Sondertreffen der Euro-Finanzminister noch vor ihrem regulären informellen Treffen am 24. April in Riga geben wird.

Die griechische Regierung hatte ursprünglich angekündigt, bis Montag eine Reformliste zu präsentieren, die Basis für weitere Auszahlungen sein solle. Insgesamt geht es um Hilfsgelder in Höhe von 7,2 Mrd. Euro aus verschiedenen Quellen. Die griechische Regierung braucht Geld, um die Staatsschulden zu bedienen und Löhne und Gehälter zu zahlen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los