Griechenland: EU-Kommission "überaus zufrieden" mit Athen-Votum

Die EU-Kommission hat die Annahme eines zweiten Reformpakets durch das griechische Parlament begrüßt. Griechenland habe damit "einen weiteren wichtigen Schritt hin zur Umsetzung seiner Verpflichtungen" gemacht, sagte eine Kommissionssprecherin am Donnerstag in Brüssel.

Athen setze seine Zusagen in einer "zeitgerechten und überaus zufriedenstellenden Art" um. Die Verhandlungen über eine Vereinbarung (Memorandum of Understanding) für das dritte Hilfspaket könnten nun rasch vorankommen. EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici rechnet mit einem Zeitrahmen für diese Verhandlungen bis zur zweiten August-Woche.

Das Parlament in Athen hatte in der Nacht zum Donnerstag Auflagen zur Modernisierung des Justiz- und Bankenwesens verabschiedet. Die internationalen Gläubiger hatten dies zur Voraussetzung für Verhandlungen über ein Rettungspaket von bis zu 86 Milliarden Euro gemacht.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht