Griechenland überschattet EU-Gipfel: Einigung bei Eurogruppe erwartet

Athen/Brüssel - Die anhaltende Schuldenkrise Griechenlands und der ungelöste Streit mit dem Rest der Eurozone wirft seine Schatten auch auf den am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel der 28 Staats- und Regierungschefs. In Kreisen der EU-Ratspräsidentschaft hieß es am Mittwoch in Brüssel, es werde eine Vereinbarung mit der Eurogruppe am Abend erwartet.

Ein eigener Euro-Gipfel der 19 Länderchefs der Währungsunion Donnerstagvormittag ist derzeit nicht geplant. Die Erwartungen der Staats- und Regierungschefs der Eurozone sei, dass die Finanzminister der Währungsunion eine Einigung finden. Auch wenn die am Abend in Brüssel beginnende Sitzung der Eurogruppe bis Donnerstagfrüh dauern sollte. Dies sei jedenfalls die Ansicht von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem Anfang dieser Woche gewesen, hieß es.

Das Thema Griechenland steht nicht offiziell auf der Tagesordnung des EU-Gipfels. Ebenso nicht die anstehende Wahl eines neuen Vorsitzenden der Eurogruppe. Allerdings dürfte es kaum Zweifel geben, dass dieser Punkt von den EU-Staats- und Regierungschefs informell behandelt werde. Zur Wahl stehen bei der nächsten regulären Eurogruppe im Juli der amtierende Chef der Währungsunion, Jeroen Dijsselbloem, und der spanische Finanzminister Luis de Guindos.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte