Griechenland: Sauberer Ausstieg ist unwahrscheinlich

(APA/Reuters) - Griechenland wird wohl nicht ohne Auflagen aus den internationalen Hilfsprogrammen aussteigen können. "Ein sauberer Ausstieg Griechenlands aus den Programmen ist sehr unwahrscheinlich", sagte ein hochrangiger EU-Vertreter am Montag in Brüssel. Es müsse gesehen werden, welche Lösungen es stattdessen geben werde.

Am Donnerstag werde der griechische Finanzminister das Thema mit seinen Kollegen der Eurogruppe in Brüssel erörtern. Das Hilfsprogramm der Eurozone für Griechenland läuft Ende des Jahres aus, ein Jahr später endet das Programm des Internationalen Währungsfonds. Die griechische Regierung versucht, finanziell wieder auf eigenen Füßen zu stehen und die unter der griechischen Bevölkerung unbeliebten Überprüfungen der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF loszuwerden.

Im Gespräch war zuletzt eine vorsorgliche Kreditlinie für Griechenland, die an Auflagen geknüpft wäre. Dies sei die wahrscheinlichste Variante, sagte der EU-Vertreter. Zudem könnte das ungenutzte Geld, das aus dem Fonds für die Rekapitalisierung griechischer Banken übrig geblieben sei, für weitere Hilfen genutzt werden.

Seinen Angaben zufolge würden die Euro-Finanzminister am 8. Dezember versuchen, sich auf eine Lösung zu einigen. Die Marktvolatilität der vergangenen Wochen zeige, warum eine weitere Zusammenarbeit Griechenlands mit seinen Partnern Sinn mache.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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