Griechenland erwägt Anleihentausch vor Ausstieg aus Hilfsprogramm

Athen (APA/Reuters) - Mit einem Anleihetausch will sich Griechenland offenbar auf den Ausstieg aus dem europäischen Hilfsprogramm vorbereiten. Insidern zufolge erwägt der hochverschuldete Staat, 20 kleinere Emission zu vier oder fünf neuen, größeren zusammenfassen. Damit solle die Handelbarkeit der Papiere mit einem Gesamtvolumen von 32 Mrd. Euro verbessert werden, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Im August 2018 läuft das dritte, 86 Mrd. Euro schwere Hilfsprogramm für Griechenland aus. Nach dem Willen von Ministerpräsident Alexis Tsipras soll sein krisengebeuteltes Land danach finanziell wieder auf eigenen Beinen stehen.

Hierzu einige sich die Athener Regierung mit ihren Geldgebern auf die Bildung eines 9 Mrd. Euro schweren Finanzpolsters geeinigt. Diese könnte bis auf 14 Mrd. Euro ausgeweitet werden, betonte ein Insider. Damit könne Griechenland seine Verbindlichkeiten auch bei widrigen Umständen bis mindestens Mitte 2019 bedienen.

Griechenland hat seit Beginn der Schuldenkrise rund 270 Mrd. Euro an Hilfen erhalten. Bis 2022 werden keine größeren Rückzahlungen fällig.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro