Griechenland - ELA-Hilfe um etwas weniger als 1 Mrd. Euro aufgestockt

Athen/Frankfurt - Die Europäische Zentralbank hat einem Insider zufolge eine Erhöhung der Nothilfen für griechische Geldhäuser um etwas weniger als eine Milliarde Euro genehmigt. Bei Bedarf werde der EZB-Rat erneut zu einer Telefonkonferenz zusammenkommen, um eine Ausweitung des Finanzrahmens zu besprechen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag aus Bankenkreisen.

Vorige Woche hatte der EZB-Rat den Rahmen für die Hilfen auf rund 86 Mrd. Euro angehoben, um ihn dann laut Insidern am Montag erneut um 2 Mrd. Euro aufzustocken. Damit liegt das Gesamtvolumen mittlerweile nahe der 90 Mrd. Euro.

Mit dem Geld sollen die Banken trotz der starken Mittelabflüsse zahlungsfähig bleiben. Denn wegen der drohenden Staatspleite holen viele Griechen ihr Geld von den Konten. Die Euro-Staaten wollen den Schuldenstreit mit Griechenland in einem neuen Anlauf bis Mittwochabend lösen. Bis dahin sollen Experten von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) neue Reformvorschläge der griechischen Regierung geprüft haben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte