Griechenland - ELA-Hilfe um etwas weniger als 1 Mrd. Euro aufgestockt

Athen/Frankfurt - Die Europäische Zentralbank hat einem Insider zufolge eine Erhöhung der Nothilfen für griechische Geldhäuser um etwas weniger als eine Milliarde Euro genehmigt. Bei Bedarf werde der EZB-Rat erneut zu einer Telefonkonferenz zusammenkommen, um eine Ausweitung des Finanzrahmens zu besprechen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag aus Bankenkreisen.

Vorige Woche hatte der EZB-Rat den Rahmen für die Hilfen auf rund 86 Mrd. Euro angehoben, um ihn dann laut Insidern am Montag erneut um 2 Mrd. Euro aufzustocken. Damit liegt das Gesamtvolumen mittlerweile nahe der 90 Mrd. Euro.

Mit dem Geld sollen die Banken trotz der starken Mittelabflüsse zahlungsfähig bleiben. Denn wegen der drohenden Staatspleite holen viele Griechen ihr Geld von den Konten. Die Euro-Staaten wollen den Schuldenstreit mit Griechenland in einem neuen Anlauf bis Mittwochabend lösen. Bis dahin sollen Experten von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) neue Reformvorschläge der griechischen Regierung geprüft haben.

Berlin (APA/Reuters) - Die Eurozone bleibt nach Prognose führender Forscher in der zweiten Jahreshälfte auf Erholungskurs. Sowohl im dritten als auch im vierten Quartal dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 0,6 Prozent wachsen, sagten das Münchner Ifo-Institut, das Schweizer KOF und das italienische Statistikamt Istat am Mittwoch voraus.
 

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Wirtschaftsforscher: Aufschwung in der Eurozone setzt sich fort

Taipeh (APA/dpa) - Der Handel mit Aktien des Elektronik-Konzerns HTC wird inmitten von Spekulationen über einen Verkauf des Smartphone-Geschäfts an Google ausgesetzt. Der Handelsstopp soll am Donnerstag bis zu einer "wichtigen Ankündigung" gelten, wie die Börse in Taiwan am Mittwoch mitteilte. HTC wollte zuvor einen Bericht der "China Times" über einen anstehenden Deal mit Google nicht kommentieren.
 

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Handel mit HTC-Aktien für "wichtige Ankündigung" ausgesetzt

Karlsruhe (APA/dpa) - Der deutsche Stromkonzern EnBW will verstärkt Infrastrukturleistungen über den Energiebereich hinaus anbieten und geht davon aus, dass konventionelle Kraftwerke künftig nur noch wenig zum Ergebnis beitragen.
 

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EnBW will weg von Kohle und mehr in E-Mobilität investieren