Griechenland - Einlagen bei Banken im Juni eingebrochen

Athen - Die Einlagen bei griechischen Banken sind im Juni auf den niedrigsten Stand seit Ende 2003 gesunken. Da zahlreiche verunsicherte Kunden ihre Konten leerten, schrumpften die Einlagen im vergangenen Monat um rund 8 Mrd. Euro auf 127,5 Mrd. Euro, wie am Montag veröffentlichte Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) zeigten.

Wegen des massiven Geldabflusses hatte die griechische Regierung am 28. Juni die Reißleine gezogen und Kapitalverkehrskontrollen eingeführt. Die Banken blieben drei Wochen lang geschlossen. Inzwischen haben die Geldhäuser zwar wieder geöffnet, doch es gibt immer noch Beschränkungen. So liegt beispielsweise die Höchstgrenze für Geldabhebungen weiterhin bei 420 Euro wöchentlich.

Aus Sorge, Griechenland könnte aus dem Euro ausscheiden, haben zahlreiche Bankkunden in den vergangenen Monaten Milliarden von ihren Konten abgeräumt. Den Instituten drohte buchstäblich das Geld auszugehen. Nur mit Notfall-Hilfen, die von der EZB genehmigt wurden, konnten die Banken über Wasser gehalten werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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