Griechenland - Deutschland will IWF-Bekenntnis zu Programm-Grundlagen

Deutschland fordert als Voraussetzung für seine Zustimmung zu einem neuen Griechenland-Hilfspaket, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) sich hinter die dem zugrunde liegenden finanzpolitischen Bewertungen stellt. "Aus unserer Sicht ist vor allem wichtig, dass der IWF an Bord bleibt", sagte Finanzstaatssekretär Jens Spahn am Donnerstag im Deutschlandfunk

Die Beteiligung des IWF ist noch offen. Ebenso wichtig sei der deutschen Seite "dass es ein gemeinsames Verständnis der europäischen Institutionen mit dem Internationalen Währungsfonds gibt, was die Schuldentragfähigkeit angeht, was die Entwicklung des Haushaltsüberschusses in Griechenland angeht". Der IWF hatte erklärt, er werde erst im Herbst entscheiden, ob er sich an dem dritten Hilfsprogramm für Griechenland beteiligt.

Spahn forderte vom IWF ein "klares Bekenntnis", sich weiter an den Rettungsbemühungen für Griechenland zu beteiligen. In Hinblick auf die vom Fonds geforderte Schuldenentlastung für Griechenland sagte Spahn, rechtlich nicht möglich sei ein Schuldenschnitt. Über Laufzeitverlängerungen bei Krediten und Zinserleichterungen könne man aber reden. Der Staatssekretär trat dem Eindruck entgegen, die Bundesregierung sei sich nicht einig beim Griechenland-Paket. "Wir ziehen da sehr an einem Strang", sagte er. Dass sein Ministerium noch Fragen habe, sei normal. Nachdem die Fachleute die Details der Reformauflagen ausgearbeitet hätten, "müssen wir eben das prüfen, ob das, was verhandelt wurde in unserem Auftrag auch den Vorgaben des Bundestages entspricht." Spahn ergänzte, dass sich die griechische Regierung "sehr bewegt" habe.

Das griechische Parlament will noch am Donnerstag über das ausgehandelte Verhandlungsergebnis entscheiden. Die Euro-Finanzminister beraten dieses Thema dann am Freitag.

Budapest (APA/dpa) - Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone" erklärt. Die EU und einige ihrer wichtigen Mitgliedsstaaten seien von einem nicht näher bezeichneten "Spekulanten-Imperium" in Geiselhaft genommen worden, sagte Orban am Montag in einer Rede in Budapest.
 

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Orban erklärt Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone"

Washington (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump will beim anstehenden China-Besuch seinen Kollegen Xi Jinping dazu auffordern, im Atomstreit mit Nordkorea mehr Druck auf die Führung in Pjöngjang auszuüben. Dazu gehörten die vollständige Umsetzung der UN-Sanktionen sowie zusätzliche bilaterale Schritte, sagte ein Vertreter des US-Präsidialamts am Montag.
 

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Trump will in China über Handel und Nordkorea sprechen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed wird laut Experten auf der Zinssitzung Ende des Monats still halten und erst im Dezember die Zügel straffen. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage unter 100 Ökonomen rechnet keiner der Fachleute mit einer Erhöhung Mitte nächster Woche. Die meisten erwarten diesen Schritt erst für Dezember.
 

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Ökonomen erwarten US-Zinserhöhung erst zum Jahresende