Griechenland - Deutscher Regierung liegt keine Reformliste vor

Athen - Der deutschen Regierung liegt nach eigenen Angaben eine von der griechischen Regierung angekündigte umfassende Reformliste bisher nicht vor. Der Sprecher des Finanzministeriums, Martin Jäger, sagte am Montag in Berlin, daher gebe es auch noch keinen Termin für ein Treffen der Eurogruppe: "Das hat auch damit zu tun, dass wir bis zu diesem Zeitpunkt keine griechischen Vorschläge vorliegen haben."

Die Euro-Finanzminister hätten im Moment keine aktive Rolle, weil sie auf die griechischen Vorschläge warteten. "Der Ball liegt jetzt im griechischen Spielfeld", sagte Jäger. Außerdem betonte er, dass vor einer Auszahlung weiterer Hilfen eine gemeinsam verabredete Reformliste auch vom griechischen Parlament beschlossen sein müsste.

Am Wochenende hatten Vertreter der drei Institutionen EU-Kommission, Internationaler Währungsfonds und Europäische Zentralbank mit griechischen Vertretern verhandelt. Jäger sagte, Gegenstand sei offensichtlich nicht eine umfassende Reformliste gewesen, sondern "erste Konkretisierungen der griechischen Seite". Ein positives Urteil der Institutionen ist die Voraussetzung für eine Zustimmung der Euro-Finanzminister. Erst danach könnten am Ende Finanzhilfen von 7,2 Mrd. Euro für Griechenland kurzfristig verfügbar werden.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"