Griechenland - Deutscher Regierung liegt keine Reformliste vor

Athen - Der deutschen Regierung liegt nach eigenen Angaben eine von der griechischen Regierung angekündigte umfassende Reformliste bisher nicht vor. Der Sprecher des Finanzministeriums, Martin Jäger, sagte am Montag in Berlin, daher gebe es auch noch keinen Termin für ein Treffen der Eurogruppe: "Das hat auch damit zu tun, dass wir bis zu diesem Zeitpunkt keine griechischen Vorschläge vorliegen haben."

Die Euro-Finanzminister hätten im Moment keine aktive Rolle, weil sie auf die griechischen Vorschläge warteten. "Der Ball liegt jetzt im griechischen Spielfeld", sagte Jäger. Außerdem betonte er, dass vor einer Auszahlung weiterer Hilfen eine gemeinsam verabredete Reformliste auch vom griechischen Parlament beschlossen sein müsste.

Am Wochenende hatten Vertreter der drei Institutionen EU-Kommission, Internationaler Währungsfonds und Europäische Zentralbank mit griechischen Vertretern verhandelt. Jäger sagte, Gegenstand sei offensichtlich nicht eine umfassende Reformliste gewesen, sondern "erste Konkretisierungen der griechischen Seite". Ein positives Urteil der Institutionen ist die Voraussetzung für eine Zustimmung der Euro-Finanzminister. Erst danach könnten am Ende Finanzhilfen von 7,2 Mrd. Euro für Griechenland kurzfristig verfügbar werden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte