Griechenland - Deutscher Regierung liegt keine Reformliste vor

Athen - Der deutschen Regierung liegt nach eigenen Angaben eine von der griechischen Regierung angekündigte umfassende Reformliste bisher nicht vor. Der Sprecher des Finanzministeriums, Martin Jäger, sagte am Montag in Berlin, daher gebe es auch noch keinen Termin für ein Treffen der Eurogruppe: "Das hat auch damit zu tun, dass wir bis zu diesem Zeitpunkt keine griechischen Vorschläge vorliegen haben."

Die Euro-Finanzminister hätten im Moment keine aktive Rolle, weil sie auf die griechischen Vorschläge warteten. "Der Ball liegt jetzt im griechischen Spielfeld", sagte Jäger. Außerdem betonte er, dass vor einer Auszahlung weiterer Hilfen eine gemeinsam verabredete Reformliste auch vom griechischen Parlament beschlossen sein müsste.

Am Wochenende hatten Vertreter der drei Institutionen EU-Kommission, Internationaler Währungsfonds und Europäische Zentralbank mit griechischen Vertretern verhandelt. Jäger sagte, Gegenstand sei offensichtlich nicht eine umfassende Reformliste gewesen, sondern "erste Konkretisierungen der griechischen Seite". Ein positives Urteil der Institutionen ist die Voraussetzung für eine Zustimmung der Euro-Finanzminister. Erst danach könnten am Ende Finanzhilfen von 7,2 Mrd. Euro für Griechenland kurzfristig verfügbar werden.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los