Griechenland beendet Deflation - Preise steigen wieder

In Griechenland steigen die Verbraucherpreise erstmals seit knapp drei Jahren wieder. Die nach europäischen Standards berechnete Inflationsrate kletterte im Dezember auf 0,4 Prozent, wie das Statistikamt am Mittwoch in Athen mitteilte. Lohn- und Rentenkürzungen und die Wirtschaftskrise hatten zuvor für eine 33-monatige Deflation gesorgt. Dabei fielen die Preise um bis zu knapp drei Prozent, da sich Unternehmen angesichts der schlechten Rahmenbedingungen zu Preissenkungen gezwungen sahen.

2015 verbilligten sich Waren und Dienstleistungen im Jahresschnitt um 1,4 Prozent, wozu auch der Einbruch der Ölpreise beigetragen hat. Die EU-Kommission rechnet in diesem Jahr mit einer Teuerungsrate von 1,0 Prozent. 2017 soll sie bei 0,9 Prozent liegen. Dann soll auch die Wirtschaft wieder merklich wachsen.

Griechenland musste in den vergangenen Jahren mehrfach durch internationale Hilfsgelder vor der Pleite bewahrt werden. Im Gegenzug verpflichteten die Gläubiger den Staat dazu, Renten zu kürzen und den öffentlichen Dienst zu schrumpfen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte