Griechenland: Bundesbank-Präsident: Zeit für Griechenland läuft aus

Für die griechische Regierung wird nach Einschätzung von Deutsche-Bundesbank-Präsident Jens Weidmann die Zeit für eine Lösung im Schuldenstreit immer knapper. Die Zeit für Griechenland laufe aus, sagte Weidmann am Montag auf einem Symposium der Bundesbank in Frankfurt. Die Einigungs- und Handlungsbereitschaft fehle, daher werde die beste Lösung für Griechenland unwahrscheinlicher.

"Es muss darum gehen, dafür zu sorgen, dass Griechenland auf eigenen Beinen stehen kann - und zwar ohne die Hilfe der Partner." Dafür müssten wettbewerbsfähige Strukturen geschaffen werden. "Der Ball liegt ganz eindeutig im Feld der griechischen Regierung," sagte Weidmann.

Die Fronten im Streit Griechenlands mit den internationalen Geldgebern sind inzwischen verhärtet. Damit steuert das klamme Ägäis-Land auf die Staatspleite zu. Regierungschef Alexis Tsipras kündigte am Montag an, im Konflikt um Reformen und Hilfszahlungen nicht einzulenken.

Klagenfurt (APA) - Im Hypo-Prozess zu den Fällen "Hilltop" und "Blok 67" sind am Donnerstag Mitglieder des Aufsichtsrats sowie Zeugen aus Liechtenstein befragt worden. So erzählte ein Liechtensteinischer Anwalt, dass er die "Hilltop" ins Leben gerufen und die Hypo nichts mit dieser Gründung zu tun gehabt habe. Die Aufsichtsratsmitglieder bezeichneten die damaligen Entscheidungen als plausibel.
 

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Hypo-Prozess - "Hilltop" als "Reservegesellschaft" in Liechtenstein

Bad Gastein (APA) - Nach der Übernahme von drei Gebäuden aus der Belle Epoque im Zentrum des Kurortes Bad Gastein durch das Land Salzburg sind nun dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen erfolgt, um die desolaten Häuser vor eindringender Nässe zu schützen. Mit Ausnahme von kleineren Arbeiten seien die Objekte "soweit fit für den kommenden Winter", erklärte am Donnerstag Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP).
 

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Bad Gastein: Drei Belle-Epoque-Häuser wurden "winterfit" saniert

Berlin (APA/Reuters) - Das deutsche Finanzministerium lehnt die Idee der EU-Kommission für eine neue Form von Staatsanleihen-Verbriefungen ab. "European Safe Bonds (ESB) führen in die falsche Richtung und können Finanzrisiken sogar verstärken", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Beitrag des Ministeriums-Chefökonomen Ludger Schuknecht und des Leiters der Abteilung für Finanzmarktpolitik, Levin Holle.
 

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Deutsches Finanzministerium gegen "Eurobond"-Verbriefungen