Griechenland: Bundesbank-Präsident: Zeit für Griechenland läuft aus

Für die griechische Regierung wird nach Einschätzung von Deutsche-Bundesbank-Präsident Jens Weidmann die Zeit für eine Lösung im Schuldenstreit immer knapper. Die Zeit für Griechenland laufe aus, sagte Weidmann am Montag auf einem Symposium der Bundesbank in Frankfurt. Die Einigungs- und Handlungsbereitschaft fehle, daher werde die beste Lösung für Griechenland unwahrscheinlicher.

"Es muss darum gehen, dafür zu sorgen, dass Griechenland auf eigenen Beinen stehen kann - und zwar ohne die Hilfe der Partner." Dafür müssten wettbewerbsfähige Strukturen geschaffen werden. "Der Ball liegt ganz eindeutig im Feld der griechischen Regierung," sagte Weidmann.

Die Fronten im Streit Griechenlands mit den internationalen Geldgebern sind inzwischen verhärtet. Damit steuert das klamme Ägäis-Land auf die Staatspleite zu. Regierungschef Alexis Tsipras kündigte am Montag an, im Konflikt um Reformen und Hilfszahlungen nicht einzulenken.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab