Griechenland - Bundesbank-Präsident weist Athens Kritik an EZB zurück

Der Deutsche-Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat Vorwürfe aus Griechenland zurückgewiesen, die europäischen Notenbanken würden dem schuldengeplagten Land nicht ausreichend helfen. Es sei Aufgabe der Regierungen und Parlamente zu entscheiden, ob sie bereit seien, die Griechenland-Risiken weiter auszuweiten und den Finanzbedarf des griechischen Staats zu decken, sagte Weidmann heute in Frankfurt.

Der Deutsche-Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat Vorwürfe aus Griechenland zurückgewiesen, die europäischen Notenbanken würden dem schuldengeplagten Land nicht ausreichend helfen. Es sei Aufgabe der Regierungen und Parlamente zu entscheiden, ob sie bereit seien, die Griechenland-Risiken weiter auszuweiten und den Finanzbedarf des griechischen Staats zu decken, sagte Weidmann heute in Frankfurt.

"Ich sehe diese Aufgabe weniger denn je beim Eurosystem."

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis hatte erneut gegen die Rolle der Europäischen Zentralbank (EZB) im Schuldenstreit gewettert. "Aus meiner Sicht verfolgt die EZB eine Politik gegenüber unserer Regierung, die ihr die Luft zum Atmen nimmt", sagte Varoufakis dem griechischen Fernsehsender Mega am späten Mittwochabend.

Die griechischen Banken sind auf die Unterstützung der EZB angewiesen - zuletzt hatte Notenbank-Präsident Mario Draghi aber betont, dass diese Hilfen nicht immer weiter ausgeweitet werden könnten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte