Griechenland - Athens Presse besorgt über Scheitern der Verhandlungen

Einen Tag nach dem Scheitern eines Vermittlungsversuchs zur Abwendung einer Pleite Griechenlands macht sich die griechische Presse am Montag Sorgen über die Zukunft des Landes.

"Mürrische Gläubiger - ratlose Regierung", titelt die Athener Zeitung der politischen Mitte "Ta Nea". Die Gläubiger bestünden auf das, was Athen nicht geben könne, nämlich weitere Kürzungen von Pensionen.

"Black out (Allgemeiner Stromausfall) in Brüssel wegen der Pensionen", lautet der Tenor der Boulevardzeitung "Ethnos". Die Entwicklungen könnten dramatisch werden. Die Regierung in Athen bekräftige, man habe den Gläubigern alternative Sparmaßnahmen angeboten, diese aber bestünden auf Pensionskürzungen in Höhe von 1,8 Mrd. Euro. Dies habe zum Zusammenbruch der Gespräche geführt.

"Szenerie des Bruches - Tor zur Pleite öffnet sich", titelt die konservative Athener Zeitung "Eleftheros Typos". Die Taktik der linken Regierung sei tragisch gewesen, der Sparwahn der Gläubiger führe alle zusammen in eine Tragödie.

Nach dem vorläufigen Scheitern der Schuldenverhandlungen mit Griechenland sieht die deutsche Unionspartei keinen Spielraum für weitere Zugeständnisse an die Regierung in Athen. Fraktionschef Volker Kauder sagte am Montag in der ARD, man lasse sich nicht erpressen. Zwar bleibe es beim Ziel, dass Griechenland in der Währungsunion bleibe. Dies liege nun aber allein in griechischer Hand.

Zentrale Bedingung für eine Unterstützung seiner Fraktion für die Auszahlung weiterer Mittel an Griechenland im Bundestag sei der Verbleib des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Verhandlungstisch. Scheide der IWF aus, gebe es "ein richtiges Problem". Dann könne auch er nicht zustimmen, sagte Kauder.

Die voestalpine AG hat für allgemeine Finanzierungszwecke sowie zur Refinanzierung einer im Februar 2018 auslaufenden Anleihe eine neue Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Das Orderbuch hatte bei einer Größenordnung von über 1,25 Milliarden Euro und rund 220 verschiedenen Investoren eine ausgezeichnete Qualität. Der Kupon der 7-jährigen Anleihe beträgt 1,375 %.
 

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voestalpine begibt erfolgreich 500-Millionen-Euro Anleihe

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter