Griechenland verhandelt auch in Athen wieder mit Ex-Troika

Die ehemalige Gläubiger-Troika ist zurück in Athen: Die griechische Regierung will ab diesem Donnerstag auch in der griechischen Hauptstadt wieder mit den Experten der internationalen Gläubiger verhandeln. In den Gesprächen werde es zunächst um "Finanzfragen" gehen, verlautete aus dem Finanzministerium in Athen. Beratungen über strukturelle Reformen und Banken seien kommende Woche geplant.

Die ehemalige Gläubiger-Troika ist zurück in Athen: Die griechische Regierung will ab diesem Donnerstag auch in der griechischen Hauptstadt wieder mit den Experten der internationalen Gläubiger verhandeln. In den Gesprächen werde es zunächst um "Finanzfragen" gehen, verlautete aus dem Finanzministerium in Athen. Beratungen über strukturelle Reformen und Banken seien kommende Woche geplant.

Wie Finanzminister Yanis Varoufakis am Mittwochabend in einem Fernsehinterview sagte, wird den Experten ein "Arbeitsplatz" in ihrem Hotel eingerichtet. "Invasionen" in den Athener Ministerien werde es nicht geben.

Am Mittwoch hatten bereits in Brüssel erste Gespräche mit Experten der bisherigen Gläubiger-Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) begonnen. Athener Regierungskreise sprachen von der "Brüsseler Gruppe" - offenbar um den Begriff der in Griechenland unbeliebten "Troika" zu vermeiden.

Die neue griechische Regierung hatte Verhandlungen mit den Institutionen der ehemaligen Troika zunächst verweigert. Regierungschef Alexis Tsipras hatte auch versprochen, dass diese nicht mehr nach Athen zurückkehren werde. Am Montag stimmte Varoufakis angesichts massiven Drucks Deutschlands und der anderen Länder der Eurozone aber sowohl den Gesprächen in Brüssel als auch möglichen Besuchen in Athen zu.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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