Griechenland verhandelt auch in Athen wieder mit Ex-Troika

Die ehemalige Gläubiger-Troika ist zurück in Athen: Die griechische Regierung will ab diesem Donnerstag auch in der griechischen Hauptstadt wieder mit den Experten der internationalen Gläubiger verhandeln. In den Gesprächen werde es zunächst um "Finanzfragen" gehen, verlautete aus dem Finanzministerium in Athen. Beratungen über strukturelle Reformen und Banken seien kommende Woche geplant.

Die ehemalige Gläubiger-Troika ist zurück in Athen: Die griechische Regierung will ab diesem Donnerstag auch in der griechischen Hauptstadt wieder mit den Experten der internationalen Gläubiger verhandeln. In den Gesprächen werde es zunächst um "Finanzfragen" gehen, verlautete aus dem Finanzministerium in Athen. Beratungen über strukturelle Reformen und Banken seien kommende Woche geplant.

Wie Finanzminister Yanis Varoufakis am Mittwochabend in einem Fernsehinterview sagte, wird den Experten ein "Arbeitsplatz" in ihrem Hotel eingerichtet. "Invasionen" in den Athener Ministerien werde es nicht geben.

Am Mittwoch hatten bereits in Brüssel erste Gespräche mit Experten der bisherigen Gläubiger-Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) begonnen. Athener Regierungskreise sprachen von der "Brüsseler Gruppe" - offenbar um den Begriff der in Griechenland unbeliebten "Troika" zu vermeiden.

Die neue griechische Regierung hatte Verhandlungen mit den Institutionen der ehemaligen Troika zunächst verweigert. Regierungschef Alexis Tsipras hatte auch versprochen, dass diese nicht mehr nach Athen zurückkehren werde. Am Montag stimmte Varoufakis angesichts massiven Drucks Deutschlands und der anderen Länder der Eurozone aber sowohl den Gesprächen in Brüssel als auch möglichen Besuchen in Athen zu.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

Newsticker

Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

Newsticker

Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

Newsticker

Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker