Griechenland - Arbeitslosigkeit fiel im April auf Drei-Jahres-Tief

Athen - Die Arbeitslosigkeit in Griechenland ist vor der erneuten Eskalation des Schuldenstreits mit den Gläubigern leicht gesunken. Die Arbeitslosenquote fiel im April auf 25,6 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren, wie das Statistikamt Elstat am Donnerstag in Athen mitteilte. Im März hatte die um saisonale Schwankungen bereinigte Quote bei 25,8 Prozent gelegen.

Sie ist aber immer noch mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt der Eurozone von 11,1 Prozent. Kein anderes Land der Europäischen Union weist einen schlechteren Wert auf.

Die Chancen für eine deutliche Besserung stehen schlecht, da die Wirtschaft unter den seit vergangener Woche geltenden Kapitalkontrollen leidet und immer noch das Ausscheiden aus der Eurozone droht. "Selbst wenn der Grexit letztlich vermieden werden kann, sehen wir für Griechenland dennoch den Rückfall in eine schwere Rezession", sagte der Chefvolkswirt der DZ Bank, Stefan Bielmeier. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr voraussichtlich um zwei Prozent zurückgehen und könnte 2016 mit 3,8 Prozent fast doppelt so kräftig einbrechen. Die Arbeitslosenquote werde weiter steigen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht