Griechenland: Dombrovskis für "substanzielle" letzte Hilfstranche

Athen/Brüssel (APA) - Der Vizepräsident der EU-Kommission Valdis Dombrovskis hat sich für eine "substanzielle" letzte Hilfstranche an Griechenland vor dem Ausscheiden aus dem Programm am 20. August ausgesprochen. Die Eurogruppe berät Donnerstag in Luxemburg darüber. EU-Währungskommissar Pierre Moscovici verwies Mittwoch darauf, dass Griechenland in den vergangenen acht Jahren 273,7 Mrd. Euro erhalten habe.

Davon seien 241,6 Mrd. durch die Mitgliedsländer der Eurozone aufgebracht worden. Als Gegenleistung habe Griechenland "nie da gewesene Reformen umgesetzt". Dies sei oft sehr schwierig gewesen, doch "heute beginnen sich die Früchte der Reformen zu zeigen". In den letzten drei Jahren seien es allein 450 Reformen gewesen. Moscovici lobte die wirtschaftliche Entwicklung Athens. Es gebe ein Wachstum von 1,4 Prozent für vergangenes Jahr, von 1,9 Prozent im laufenden und von 2,3 Prozent für 2019. "Nicht alle Probleme sind geregelt, aber es ist an der Zeit, dass Griechenland wieder auf eigenen Füßen steht".

Die Eurozone sollte ihren Verpflichtungen gerecht werden und einen ausgewogenen Kompromiss annehmen, damit für die Märkte ein positives Zeichen gesetzt werde, so Moscovici.

Dombrovskis trat ebenfalls für einen erfolgreichen Abschluss des Programms ein, das die Eurogruppe beschließen sollte. Es gehe auch um eine "faire Einigung auf die Schuldenmaßnahmen". Moscovici sprach von einer "historischen Etappe für die Eurozone".

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