Griechen ziehen verstärkt Geld von Konten ab

Angesichts zunehmender Sorgen vor einer Staatspleite heben viele Griechen laut Insidern verstärkt Geld von ihren Konten ab. In der vorigen Woche sei mehr als in den Vorwochen abgezogen worden, erfuhr Reuters am Mittwoch von Vertretern der Bankenbranche, die anonym bleiben wollten. Zuletzt seien täglich 200 bis 300 Millionen Euro abgeflossen.

Jüngst hatten Spekulationen neue Nahrung erhalten, dass der von der Pleite bedrohte Staat Kapitalkontrollen einführen könnte. Bereits im April seien rund fünf Milliarden Euro von den Konten geräumt worden, sagte einer der Insider. Im März seien nur 1,91 Milliarden Euro abgeflossen.

Griechenland ringt seit Monaten mit den Euro-Partnern um eine Lösung seiner Schuldenprobleme. Ohne Einigung auf Reformen als Gegenleistung für Finanzhilfen droht der Regierung in Athen die Zahlungsunfähigkeit.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"