Grexit könnte Deutschlands Bonitätsnote bei Moody's drücken

Berlin - Ein Euro-Austritt von Griechenland kann der Ratingagentur Moody's zufolge die Kreditwürdigkeit Deutschlands drücken. "Das wäre negativ für das Kreditprofil", erklärte die Agentur in ihrer am Dienstag veröffentlichten Studie.

"Deutschlands direkte Belastung bei einem griechischen Austritt ist zwar überschaubar, aber die Kreditwürdigkeit der Regierung würde negativ betroffen sein, wenn sich größere Euro-Länder wie Italien oder Spanien dann wieder größeren Schwierigkeiten gegenübersehen."

Moody's räumte aber auch ein: "Allerdings sind die Ansteckungsrisiken geringer als 2012". Dafür würden die institutionellen Reformen in der Eurozone ebenso sorgen wie die aktive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Moody's bewertet Deutschland mit der höchsten Bonitätsnote AAA. Damit wird Investoren signalisiert, dass ein Ausfallrisiko von Staatsanleihen auch auf längere Sicht vernachlässigbar ist. "Deutschland hat eine sehr große, diversifizierte und sehr wettbewerbsfähige Wirtschaft, die das AAA-Rating untermauert", sagte Moody's-Experte Thorsten Nestmann. "Hauptherausforderungen sind die alternde Bevölkerung und eine schrumpfende Erwerbstätigkeit." Diese könnten das Wirtschaftswachstum dämpfen und die sozialen Sicherungssysteme unter Druck setzen.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach