Greenpeace-Check: Höchstnoten für Bio-Marken im Handel

Der Greenpeace-Marktcheck hat das Sortiment von Österreichs größten Supermärkten auf ihr Bio-Angebot untersucht. Das Ergebnis sei "mehr als erfreulich", sagte Nunu Kaller, Konsumentensprecherin bei Greenpeace Österreich, am Mittwoch. Erstmals wurde von der Umweltorganisation die Höchstnote, ein "Ausgezeichnet", vergeben - und zwar an "Billa" und "Merkur" (Testsieger) sowie "Spar" und "Mpreis".

Nach Vorbild des statistischen Warenkorbs wurden 40 Produktkategorien definiert - von unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten über Milchprodukte und Brot bis hin zu Tee, Kaffee und beispielsweise Schokolade. Abgefragt wurde, in wie weit diese Produkte in Bio-Qualität verfügbar sind, die Herkunft der Waren, die Transparenz bei der Kennzeichnung sowie Sozialstandards bei Produkten aus dem Globalen Süden. Überprüft wurde nur das Standardsortiment, nicht aber Wochenangebote.

"Gut" war die schlechteste Note beim Bio-Warenkorb. Auf den letzten Plätzen der acht teilnehmenden Supermärkte, aber eben laut Greenpeace mit einem guten Angebot, landeten "Lidl" und "PennyMarkt". Bei "Billa" und "Merkur" waren 38 der 40 abgefragten Produkte in mehr als 80 Prozent der Filialen in Bio-Qualität verfügbar. Bei "PennyMarkt" als gutes Schlusslicht waren es immerhin noch 21. Aus den Ergebnissen sei außerdem ein Trend zur Regionalität herauszulesen: Bei allen Märkten war der überwiegende Großteil der Produkte auch wirklich aus Österreich", betonte Nunu Kaller.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

Newsticker

Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

Newsticker

Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

Newsticker

Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren