Grazer Start-up-Unternehmen druckt "3D-Selfies"

Graz (APA) - Mit dem bisher weltweit größten und mobilen 3D-Scanner hat sich das Grazer Start-up-Unternehmen "LayerLab.net" beim österreichischen Patentamt registriert. Das runde Gebilde misst fünf Mal vier Meter und kann Menschen oder sogar ganze Gruppen scannen. Aus den Daten werden dann detailgenaue Miniaturstatuen Schicht für Schicht dreidimensional gedruckt. Eröffnung ist am Samstag.

Das im Jänner vom Trio Angelique Gradwohl und Christof und Jutta Kirschner gegründete Unternehmen hat die Idee der Fotografie und der "Selfies" weiterentwickelt und die ellipsenförmige "3D Avatar Station" entwickelt. Sie ist mit 64 Spiegelreflexkameras ausgestattet, die innerhalb von Sekunden einen kompletten Körper von außen erfassen. Dafür sei nicht einmal absolute Regungslosigkeit notwendig, weshalb die Vorrichtung auch für Kleinkinder oder Haustiere geeignet ist.

Die Kameras generieren zweidimensionale Fotos, die über eine Software zu einer dreidimensionalen, digitalen "Punktwolke" verarbeitet werden. Nach manueller Nachbearbeitung druckt ein 3D-Printer innerhalb eines Tages die kleinen Statuen, die der lebendigen Vorlage bis auf die Größe gleichen - "ein kleines 3D-Selfie", erklärten die Unternehmer am Mittwoch. Ab 20. September können Kunden in das Geschäft nahe dem Grazer Kunsthaus kommen und sich eine Miniaturstatue von sich selbst fertigen lassen.

Neben lebendigen Motiven stellt das Start-up auch Modelle für Bauträger und Architekten sowie Deko-Gegenstände und Schmuck mit dem Printer her. Eine eigene Designlinie namens "Kantentreu" wurde schon ins Leben gerufen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne