Grazer Start-up Noki muss Namen auf Nuki ändern - Drohung von Nokia

Das Grazer Start-up Noki - steht für "No Key" - nennt sich nun Nuki wie "New Key". Der Grund ist eine Klagsdrohung des einstigen Weltmarktführers Nokia. Der finnische Konzern hat die Steirer aufgefordert, die Verwendung der Marke Noki einzustellen. Die Marken seien zu ähnlich. Nuki kommt dem nach. Man habe entschieden, einem Rechtsstreit aus dem Weg zu gehen, erklärte das Start-up am Dienstag.

"Wir waren uns dieses potenziellen Risikos stets bewusst, hätten aber nicht erwartet, dass Nokia so kompromisslos in der Ausübung seiner Rechte vorgeht", erklärte Gründer Martin Pansy am Dienstag auf der neuen Firmenwebseite nuki.io. Man habe sich entschlossen, die Ressourcen in die Entwicklung eines schlüssellosen Türschlosses zu stecken und nicht in eine rechtliche Auseinandersetzung. Außerdem sei "New Key" noch stimmiger als "No Key", schreibt Pansy. Noki hatte kürzlich über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter über 385.000 Euro durch Vorbestellungen eingesammelt. Die smarten Türöffner sollen Ende des Jahres ausgeliefert werden.

Erst am gestrigen Montag war der Crowdfunding-Pionier Burgermasta aufgrund eines verlorenen Markenrechtsstreik in die Insolvenz geschlittert. Das Unternehmen soll unter dem Namen Masta George fortgeführt werden. Beantragt wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung. 107 Investoren hatten 2014 über die Crowdinvesting-Plattform Conda 124.300 Euro in Genussscheine des Gastronomieunternehmens investiert. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Firma nach der Finanzierung über die "Crowd" - englisch für Masse - in finanzielle Schieflage gerät.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht