Grasser-Prozess findet diese Woche planmäßig statt

Wien (APA) - Nach drei ausgefallenen Prozesstagen soll der Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und 13 weitere Angeklagte diese Woche planmäßig stattfinden. Der Verhandlungstag am 11. Jänner fiel wegen Krankheit des beisitzenden Richters aus und am 17. und 18. Jänner wurde aufgrund eines "akuten familiären Notfalls in der Familie eines Angeklagten" nicht verhandelt.

"Nach derzeitigem Stand" finden die Verhandlungstage am 23., 24. und 25. Jänner planmäßig statt, sagte Gerichtssprecherin Christina Salzborn auf APA-Anfrage. Bisher gab es neun Verhandlungstage im Prozess rund um Korruptionsverdacht u.a. bei der Privatisierung der Bundeswohnungen (Buwog). Verhandlungsort ist der Große Schwurgerichtssaal des Wiener Straflandesgerichtes statt.

Zuletzt war der viertangeklagte Ex-Lobbyist Peter Hochegger von Grassers Anwälten befragt worden, am Dienstag ist der Anwalt des zweitangeklagten Walter Meischberger im Fragemarathon an der Reihe. Hochegger hat bisher als einziger der 15 Angeklagten - von denen Ex-RLB Oberösterreich-Chef Ludwig Scharinger allerdings verhandlungsunfähig ist - ein Teilgeständnis abgelegt und belastet Grasser und Meischberger schwer. Grasser soll vom Honorar für Informationen zur Privatisierung der Bundeswohnungen (Buwog) Millionen eingestreift haben. Grasser und Meischberger weisen die Vorwürfe wegen Bestechung und Amtsmissbrauch des Ministers zurück.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche