Grasser-Prozess - Staatsanwaltschaft prüft Anzeige gegen Ainedter

Wien (APA) - Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) prüft eine Anzeige gegen den Grasser-Anwalt Manfred Ainedter. Die noch während der gestrigen Verhandlung beantragte Protokollausfertigung habe dem Zwecke gedient, eine Anzeige zu prüfen, sagte eine Sprecherin der Anklagebehörde am Donnerstag zur APA. Bisher sei jedoch keine eingebracht.

Der "Kurier" berichtete indes in seiner Onlineausgabe ohne Quellenangabe, dass es bei der Rechtsanwaltskammer bereits eine erste disziplinarrechtliche Anzeige gegen Ainedter gibt. Von wem diese stammt, wird in dem Bericht nicht erwähnt.

Der Präsident der Disziplinarkommission in der Kammer, der Rechtsanwalt Herbert Gartner, wird von der Zeitung folgendermaßen zitiert: "Es gibt allerdings interne Standesrichtlinien. Und die sehen vor, dass man bei der Kontaktaufnahme mit Zeugen und Schöffen eines vermeiden muss: den Anschein jeder Beeinflussung."

Ainedter, der den angeklagten Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser in dem Korruptionsprozess verteidigt, hatte sich in der Gerichtsverhandlung am Mittwoch eine Rüge der vorsitzenden Richterin Marion Hohenecker eingehandelt. Ainedter habe die Schöffen (Laienrichter) angesprochen und ihnen zu verstehen gegeben, dass man über ihr Privatleben recherchiert habe, kritisierte die Richterin. Ainedter meinte, es sei "nur Small Talk" gewesen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte