Grasser-Prozess - Petrikovics wird befragt - "Nicht schuldig"

Wien (APA) - Mit einer Überraschung geht es Mittwochnachmittag im Grasser-Prozess weiter: Richterin Marion Hohenecker begann die weitere Befragung mit Ex-Immofinanz-Chef Karl Petrikovics. Zuvor hatte sie keine Reihenfolge der Befragung der Angeklagten bekannt gegeben. Als erster war Ex-Lobbyist Peter Hochegger befragt worden, nun folgt Petrikovics.

Der frühere Immofinanz-Chef, der derzeit eine Haftstrafe abbüßt, bekannte sich "nicht schuldig". Er verzichtete auf sein Recht, eine eigene ausführliche Darstellung zum Anklagevorwurf zu machen. Auf die Frage der Richterin, ob er die Anklageschrift verstanden habe, sagte er, "das ist eine gute Frage". Er habe seiner Gesellschaft "Milliardengewinne" durch den Kauf der Bundeswohnungen zukommen lassen, und hier werde er der Untreue angeklagt - "das habe ich nicht verstanden". Denn die Immofinanz habe durch den Kauf keinen Schaden erlitten.

Der Bund sei eben kein guter Unternehmer, das habe er in den letzten 30 Jahren bewiesen. "Dass dort viel Potenzial drinnen liegt, das war uns klar."

Wien (APA) - Auf die Kritik von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl vom vergangenen Donnerstag, wonach die Vorstandsbezüge der im ATX notierten Unternehmen in Österreich "extrem zu hoch" seien, wirft das Wirtschaftsforum der Führungskräfte der AK-Präsidentin vor, eine "unnötige und nicht auf Fakten basierende Neiddebatte" zu schüren.
 

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte: AK schürt Neiddebatte

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Brüssel (APA/Reuters) - Italien hat nach Angaben von Wirtschaftsminister Giovanni Tria nicht die Absicht, den von der EU-Kommission zurückgewiesenen Entwurf für den Haushalt 2019 zu ändern. Der vorgelegte Etat sei "sehr maßvoll" expansiv, sagte Tria am Montag vor Journalisten in Brüssel zudem.
 

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Tria: Italien wird seine Haushaltspläne nicht ändern