Grasser-Prozess - Petrikovics wird befragt - "Nicht schuldig"

Wien (APA) - Mit einer Überraschung geht es Mittwochnachmittag im Grasser-Prozess weiter: Richterin Marion Hohenecker begann die weitere Befragung mit Ex-Immofinanz-Chef Karl Petrikovics. Zuvor hatte sie keine Reihenfolge der Befragung der Angeklagten bekannt gegeben. Als erster war Ex-Lobbyist Peter Hochegger befragt worden, nun folgt Petrikovics.

Der frühere Immofinanz-Chef, der derzeit eine Haftstrafe abbüßt, bekannte sich "nicht schuldig". Er verzichtete auf sein Recht, eine eigene ausführliche Darstellung zum Anklagevorwurf zu machen. Auf die Frage der Richterin, ob er die Anklageschrift verstanden habe, sagte er, "das ist eine gute Frage". Er habe seiner Gesellschaft "Milliardengewinne" durch den Kauf der Bundeswohnungen zukommen lassen, und hier werde er der Untreue angeklagt - "das habe ich nicht verstanden". Denn die Immofinanz habe durch den Kauf keinen Schaden erlitten.

Der Bund sei eben kein guter Unternehmer, das habe er in den letzten 30 Jahren bewiesen. "Dass dort viel Potenzial drinnen liegt, das war uns klar."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte