Grasser-Prozess - Nach längerer Pause heute 25. Verhandlungstag

Wien/Linz (APA) - Der Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und zahlreiche weitere Angeklagte ist heute, Mittwoch, nach einer rund vierwöchigen Pause fortgesetzt worden. Ab dem heutigen 25. Verhandlungstag muss das Verfahren mit einem Schöffen weniger auskommen.

"Ein Ersatzschöffe ist aufgrund einer ärztlichen Bestätigung, dass er dauerhaft verhandlungsunfähig ist, ausgeschieden", teilte Richterin Marion Hohenecker gleich zu Beginn der Verhandlung mit. Damit verbleiben noch zwei Haupt- und vier Ersatzschöffen. Sollten zum Schluss des Prozesses nicht einmal mehr zwei Schöffen dabei sein, wäre der Prozess geplatzt.

Die Befragung dreht sich heute weiterhin um den Bestechungsverdacht beim Linzer Bürohaus Terminal Tower. Die Anklage wirft Grasser vor, er habe nur gegen eine Bestechungszahlung dem Mietvertrag der Finanzbehörden in dem Bürohaus zugestimmt. Grasser und die übrigen diesbezüglichen Angeklagten bestreiten, dass eine Bestechung stattgefunden habe.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden