Grasser-Prozess - Nach längerer Pause heute 25. Verhandlungstag

Wien/Linz (APA) - Der Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und zahlreiche weitere Angeklagte ist heute, Mittwoch, nach einer rund vierwöchigen Pause fortgesetzt worden. Ab dem heutigen 25. Verhandlungstag muss das Verfahren mit einem Schöffen weniger auskommen.

"Ein Ersatzschöffe ist aufgrund einer ärztlichen Bestätigung, dass er dauerhaft verhandlungsunfähig ist, ausgeschieden", teilte Richterin Marion Hohenecker gleich zu Beginn der Verhandlung mit. Damit verbleiben noch zwei Haupt- und vier Ersatzschöffen. Sollten zum Schluss des Prozesses nicht einmal mehr zwei Schöffen dabei sein, wäre der Prozess geplatzt.

Die Befragung dreht sich heute weiterhin um den Bestechungsverdacht beim Linzer Bürohaus Terminal Tower. Die Anklage wirft Grasser vor, er habe nur gegen eine Bestechungszahlung dem Mietvertrag der Finanzbehörden in dem Bürohaus zugestimmt. Grasser und die übrigen diesbezüglichen Angeklagten bestreiten, dass eine Bestechung stattgefunden habe.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte