Grasser-Prozess - Achter Prozesstag gestartet

Wien (APA) - Mit einigen Minuten Verspätung ist am Dienstag der Strafprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und 13 weitere Angeklagte nach der rund zweiwöchigen Weihnachtspause fortgesetzt worden. Am heutigen achten Verhandlungstag wird die Befragung des angeklagten Peter Hochegger weitergeführt. Der Ex-Lobbyist hatte im Prozess ein Teilgeständnis abgelegt und damit Grasser belastet.

Grassers Rechtsanwalt Manfred Ainedter nahm vor Prozessbeginn vor Journalisten zum US-Investment Grassers Stellung. In der Weihnachtspause war über ein rund eine Million Euro umfassendes Investment des Ex-Finanzminister in den USA berichtet worden. Das Investment sei völlig legal aus Grassers "Erspartem" gebildet worden, so der Anwalt. Da Grassers österreichische Bank nach einer Geldwäsche-Verdachtsmeldung das Konto gesperrt habe, überlege man nun ein Vorgehen wegen Schadenersatz. Er wolle auch einen Protokollberichtigungsantrag stellen, da Grasser zu Prozessbeginn keine Angaben zu seinem Vermögen gemacht habe, das sei aber im Protokoll nicht so enthalten.

Der zentrale Vorwurf im Strafverfahren lautet auf Korruption durch Grasser bei der Privatisierung der Bundeswohnungen (Buwog u.a.) und der Einmietung der Finanz in das Linzer Bürohaus Terminal Tower. Grasser weist alle Vorwürfe zurück, ihm drohen bei einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft.

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