Grasser-Prozess - 13. Tag startet ohne Meischberger

Wien (APA) - Der Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und weitere Angeklagte hat heute Mittwoch, den 13. Verhandlungstag, im Wiener Straflandesgericht überraschend ohne den Zweitangeklagten Walter Meischberger begonnen. Sein Rechtsanwalt Jörg Zarbl erklärte, sein Mandant könne heute und morgen "aus privaten Gründen" nicht an der Verhandlung teilnehmen.

Meischberger verzichte auch auf eventuelle Nichtigkeitsgründe, die sich aus seiner Abwesenheit ergeben würden. Der Schöffensenat zog sich zur Beratung zurück. Richterin Marion Hohenecker verkündete dann den Beschluss auf vorübergehend getrennte Führung des Verfahrens gegen Meischberger für Mittwoch und Donnerstag. Die Protokolle werden Meischbergers Anwalt zugestellt. "Ich gehe davon aus, dass ihr Mandant am 13. Februar kommt", so die Richterin zu Zarbl. Der 13. Februar ist der nächste Verhandlungstag nach einer einwöchigen Pause in den Semesterferien.

In der Verhandlung wird die Einvernahme von Ex-Immofinanzchef Karl Petrikovics fortgesetzt. Dieser wird dazu befragt, wieso er an Peter Hochegger eine Millionenprovision für wichtige Informationen zum Bieterverfahren um die Bundeswohnungen gezahlt hat.

Die Staatsanwaltschaft wirft Grasser und den übrigen Angeklagten Bestechung, Amtsmissbrauch und Untreue vor. Bisher hat nur Hochegger ein Teilgeständnis abgelegt. Laut Hochegger hat Grasser einen Teil der Millionenprovision erhalten - was dieser entschieden dementiert.

Wien (APA) - Der österreichische Airline-Caterer Do&Co hat im Halbjahr 2018/19 weniger Umsatz, aber deutlich mehr Nettogewinn gemacht. Der Gesamtumsatz ging um 3,7 Prozent auf 433,9 Mio. Euro zurück, was unter anderem auf einen Umsatzeinbruch um 28 Prozent im Bereich "Restaurants, Lounges & Hotel" zurückzuführen ist. Ende März endete die Zusammenarbeit mit den ÖBB im Zugcatering, was Umsätze wegbrechen ließ.
 

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Caterer Do&Co erzielte im Halbjahr weniger Umsatz, aber mehr Gewinn

London (APA/Reuters/dpa) - Der britische Brexit-Minister Dominic Raab ist zurückgetreten. Er könne die Vereinbarung zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU nicht mittragen, teilte er in einem Schreiben am Donnerstag mit.
 

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Brexit - Zuständiger britischer Minister Raab zurückgetreten

Düsseldorf (APA/Reuters) - Währungsschwankungen machen dem stark in Schwellenländern engagierten Konsumgüterkonzern Henkel zu schaffen. Der Düsseldorfer Konzern konnte im dritten Quartal den Umsatz nur leicht steigern. Dieser legte um 1,1 Prozent auf fünf Mrd. Euro zu. Organisch - also bereinigt um Wechselkurseffekte und Zukäufe - verzeichnete Henkel indes ein Plus von 2,7 Prozent.
 

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Währungseffekte bremsen Henkel