Grasser mit Klage gegen orf.at abgeblitzt - Berufung

Wien/Gumpoldskirchen - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser ist mit seiner Medienklage gegen orf.at abgeblitzt. Der Ex-Minister sah sich durch die Berichterstattung in die Nähe von Schmiergeldzahlungen durch den Glücksspielkonzern Novomatic gerückt. Grasser-Anwalt Manfred Ainedter legte umgehend volle Berufung ein und meinte am Freitag zum Richter: "Wenn das Schule macht ....". Grasser selbst war nicht erschienen.

Der Richter begründete die Abweisung der Klage damit, dass die von Grasser kritisierte Überschrift nicht als abschließende Mitteilung gesehen werden könne. Ein Titel erkläre den Sachverhalt nicht vollständig. orf.at habe über einen Verdachtsfall berichtet, und laut Gutachten besteht ein Verdacht, der auch zu strafrechtlichen Ermittlungen geführt hat. Laut Gutachten sind einige Zahlungsflüsse ungeklärt und aufklärungsbedürftig, so der Richter am Freitag am Wiener Straflandesgericht.

Hongkong/Washington (APA/AFP) - Die kritischen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zur Notenbank Fed haben im asiatischen Börsenhandel den Dollar unter Druck gesetzt. Der japanische Yen legte am Dienstag gegenüber der US-Währung zu und stand bei einem Kurs von 109,9 zum Dollar. Auch der Euro und das britische Pfund profitierten ebenso wie die Währungen von Südkorea, Indonesien und Australien von Trumps Äußerungen.
 

Newsticker

Trumps Äußerungen zur Fed setzen den Dollar unter Druck

Berlin (APA/AFP) - Mehrere energieintensive Branchen in Deutschland haben in einem gemeinsamen Positionspapier einen Ausgleich für steigende Stromkosten infolge des Kohleausstiegs gefordert. Das "Handelsblatt" zitierte am Dienstag aus einem Papier von Vertretern der Branchen Stahl, Metalle, Papier, Baustoffe, Glas und Chemie, die Ausgleichsmaßnahmen fordern.
 

Newsticker

DE-Kohleausstieg - Energieintensive Branchen wollen Ausgleich

Berlin (APA/dpa) - Beschäftigte in Ostdeutschland arbeiten weiterhin länger als im Westen - und verdienen weniger. Im vergangenen Jahr leisteten Arbeitnehmer in den alten Bundesländern im Schnitt 1.279 Arbeitsstunden. Im Osten mit Berlin waren es 1.346 Stunden, also 67 mehr. Wird Berlin dem Westen zugerechnet, sind es im Osten 75 Stunden mehr.
 

Newsticker

Ostdeutsche arbeiten weiter länger als Westdeutsche