Größter US-Pensionsfonds Calpers zieht sein Geld aus Hedgefonds ab

Boston, 16. Sep (Reuters) - Der größte US-Penionsfonds will nicht mehr in Hedgefonds investieren und zieht seine dort angelegten vier Milliarden Dollar komplett ab. Hedgefonds seien zu teuer und zu kompliziert, begründete der kalifornische Pensionsfonds Calpers seine Entscheidung am Montag. Calpers, der insgesamt rund 300 Milliarden Dollar verwaltet, hat seit 2002 sein Geld in Hedgefonds angelegt und gehörte zu den ersten großen Namen, die dort investierten. Branchenexperten schlossen nicht aus, dass nun auch andere Pensionsfonds ihre Anlagestrategie überdenken. Die Hedgefonds-Branche ist rund drei Billionen Dollar schwer.

Die Debatte bei dem California Public Employees Retirement System (Calpers) hatte Insidern zufolge im Februar nach dem Tod seines langjährigen Anlage-Chefs Joseph Dear begonnen. Dear hatte riskantere Anlagen etwa bei Hedgefonds bevorzugt, um Verluste wettzumachen, die während der Finanzkrise entstanden. Zuletzt aber hatten viele Hedgefonds nicht mehr die Gewinne abgeworfen, die sie einst attraktiv machten. Viele Investoren beklagen dabei die relativ hohen Kosten von Hedgefonds, die oft eine Gebühr von zwei Prozent für das Management erheben und ein Fünftel des Zugewinns einbehalten. Einer Erhebung zufolge warfen Hedgefonds in diesem Jahr bis August eine Rendite von 4,1 Prozent ab, das Plus beim Aktienindex S&P 500 liegt indes bei 9,87 Prozent.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen