Gourmetrestaurant "Hanner" in Mayerling hat geschlossen

Mayerling - Das Gourmetrestaurant "Hanner" in Mayerling hat nach mehr als drei Jahrzehnten geschlossen, berichtete das Fachmagazin "Falstaff" am Montag. Die Immobilie im Wienerwald soll zum "Schnäppchenpreis" von rund drei Millionen Euro zu haben sein. Etliche Investoren würden bei Heinz Hanner Schlange stehen.

Das Gourmetmagazin schrieb vom "Ende eines der legendärsten Haubenrestaurants". Heinz Hanner zähle zu den kreativsten und avantgardistischsten Köchen des Landes. Das Restaurant habe zu den "stylishsten Labestationen im obersten Qualitätssegment" gehört. Das angeschlossene Seminarhotel sei ein beliebter Tagungsort für die nahegelegene Wiener Wirtschaft gewesen. "Nun sind und bleiben beide geschlossen."

Für "Falstaff" ist Hanner "das nächste prominente Opfer der restriktiven Einsparungen beim Großteil der heimischen Unternehmen in Bezug auf Essenseinladungen von Kunden und Geschäftspartnern und einer völlig überzogenen Auslegung der neuen Compliance-Regeln. Angeblich sind rund 50 Prozent der Business-Stammgäste von Hanner wegen der absurden Compliance-Richtlinien ausgeblieben".

Investoren hätten neue Konzepte: von der Schönheitsklinik bis hin zum Coaching-Zentrum, berichtete das Magazin weiter.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro