Google will mit Smartphone-Offensive Apple angreifen

Mountain View /Cupertino (Kalifornien) (APA/Reuters) - Google forciert mit neuen Smartphone-Modellen seine Hardware-Offensive. Der US-Internetgigant stellte am Mittwoch zwei neue Premium-Handys seiner Pixel-Serie vor, mit denen er in puncto Ausstattung und Design Apples iPhone und den Spitzengeräten von Samsung Paroli bieten will. Auch beim Preis reichen sie an die Top-Konkurrenz heran.

Zudem präsentierte der Anbieter der weltgrößten Online-Suchmaschine zwei Streaming-Lautsprecher, die in der Liga von Amazons Kassenschlager Echo Dot spielen. Neu in der Gerätefamilie sind auch ein Pixelbook-Laptop mit der Sprachsteuerung Google Assistant, eine Actionkamera ähnlich der Modelle des Marktführers GoPro und kabellose Kopfhörer.

Damit treibt die Google-Mutter Alphabet ihre neue Strategie voran, wie die Rivalen Apple und Amazon Hard- und Software aus einer Hand zu offerieren und Kunden so enger zu binden. Google hat zwar mit seinem Handys-Betriebssystem Android seit längerem eine dominierende Stellung inne, ein erster Vorstoß in das Smartphone-Gerätegeschäft mit dem Kauf des Herstellers Motorola Mobility scheiterte allerdings vor einigen Jahren. Vor einem Jahr feierte der Konzern dann mit seinen ersten Pixel-Smartphones ein Comeback. Erst kürzlich stärkte Google die Sparte, als für 1,1 Mrd. Dollar (933 Mio. Euro) ein Teil des Handygeschäfts des langjährigen taiwanischen Partners HTC übernommen wurde.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro