Google will mit Waze Einfluss in weiteren Städten ausbauen

Mountain View (Kalifornien) - Der US-Internetkonzern Google will Städte verstärkt bei der Verkehrsplanung unterstützen und ihnen Echtzeit-Informationen über den Straßenverkehr zugänglich machen. Dadurch könnten Autofahrer "direkt um Unfälle herum geleitet" oder "automatisch zum nächsten freien Parkplatz geführt" werden, schrieb Google-Vizepräsident Hiroshi Lockheimer am Dienstag in einem Gastbeitrag für die "Automobilwoche".

Basis dafür solle die Google-Tochter Waze sein. Das Navigationssystem Waze, ein Start-Up aus Israel, das der Suchmaschinenriese 2013 gekauft hatte, zeigt zum Beispiel Verkehrsstörungen an und kann dabei helfen, schneller auf Unfälle zu reagieren. Waze ist laut Lockheimer in 24 Städten aktiv, darunter Barcelona und Budapest.

Neben Waze will Google auch mit Android Auto seinen Einfluss im Bereich Mobilität vorantreiben. Sieben Automobilhersteller - darunter die deutschen Marken Volkswagen, Audi und Opel - bauen das System in ihre Fahrzeuge ein. Der US-Konzern ist in diesem Jahr erstmals auf der Automesse IAA, die am Donnerstag in Frankfurt am Main ihre Tore für das Fachpublikum öffnet, vertreten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte