Google startet globale News-Initiative

Mountain View (APA/dpa) - Google wird seine Initiativen zur Unterstützung von Verlagen, Medien und Journalismus unter einem neuen globalen Dach zusammenfassen. Der Internet-Riese kündigte am Dienstag die Gründung der Google News Initiative (GNI) an. Das Projekt werde in den kommenden drei Jahren mit 300 Millionen Dollar (rund 270 Millionen Euro) ausgestattet.

Die GNI basiert zu wesentlichen Teilen auf der Arbeit der Digitalen News Initiative (DNI) in Europa, die Google vor knapp drei Jahren mit europäischen Verlags- und Journalismuspartnern ins Leben gerufen hat. Mithilfe der DNI hatte Google versucht, das Verhältnis zu Verlagen in Europa zu entspannen.

Über die DNI werden zum einen Entwicklungsprojekte in Verlagen finanziell gefördert - zuletzt mit rund 22 Millionen Euro pro Jahr. Außerdem wurden innerhalb der DNI Google-Projekte wie Accelerated Mobile Pages (AMP) vorangetrieben, die für eine schnellere Anzeige von Web-Inhalten auf Smartphones sorgen. Schließlich entwickelte Google im Rahmen der DNI auch Werkzeuge, mit denen Blogger und Online-Portale Cyberangriffe abwehren können.

Der deutsche Google-Manager Philipp Schindler verwies in einem Blogpost auf drei neue Elemente der GNI. So wolle das Unternehmen Maßnahmen zur Bekämpfung von irreführenden oder manipulativen Inhalten auf den Google-Plattformen ergreifen und dazu auch mit Nachrichtenorganisationen im Rahmen eines "Disinfo Labs" zusammenarbeiten. Weiterhin werde der Konzern das Programm Subscribe with Google mit 17 Verlagspartnern aus zehn Ländern starten. Dabei soll ein neues nutzerfreundliches Modell für Bezahlinhalte und digitale Abonnements entwickelt werden. Außerdem wolle Google die Kooperation mit Redaktionen ausbauen, etwa bei neuen journalistischen Erzählformen (Storytelling) und beim Schutz vor Cyberangriffen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht