Google-Schwesterfirma setzt auf Chrysler-Minivans als Roboterautos

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Die Google-Schwesterfirma Waymo will ihre Flotte selbstfahrender Autos mit "Tausenden" Minivans von Chrysler ausbauen. Die Wagen sollen im weltweit ersten Roboterauto-Fahrdienst eingesetzt werden, wie Fiat Chrysler in der Nacht zum Dienstag mitteilte. Die genaue Zahl der Fahrzeuge und ein Zeitraum wurden nicht genannt.

Waymo will das Service im Frühjahr für Einwohner der Stadt Phoenix in Arizona an den Start bringen. Bisher lieferte der Autobauer 600 Fahrzeuge des Modells Chrysler Pacifica an die Tochter des Google-Dachkonzerns Alphabet.

Fiat Chrysler und Waymo bauen die Wagen gemeinsam an einem Standort in der Nähe von Detroit um. Für Waymo bedeutet der Ausbau eine erhebliche Investition: Die Umrüstung eines fabrikneuen Autos zu einem Roboterwagen kann nach Informationen aus der Branche locker eine halbe Mio. Dollar (403.909,85 Euro) verschlingen. Waymo und Chrysler machten nie Angaben zu den Kosten.

Bei Waymo wurde die Entwicklung der einstigen Google-Roboterwagen gebündelt, die seit 2009 auf der Straße waren und die Autohersteller aufschreckten. Waymo gilt als besonders weit bei der Technologie - die Autoindustrie fürchtet jedoch, in Abhängigkeit von dem Internet-Riesen zu geraten, und arbeitet an eigenen Systemen. Waymo experimentierte zwischenzeitlich auch mit kleinen elektrischen Zweisitzern aus eigener Entwicklung - sie wurden jedoch im vergangenen Jahr aufgegeben. Insgesamt schickte Waymo Autos mit seiner Roboterwagen-Technologie bisher in 25 US-Städten auf die Straße.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker