Google-Manager im Visier italienischer Steuerbehörden

Italienische Behörden werfen Google laut einem Zeitungsbericht vor, in dem Land 98,2 Mio. Euro Steuern zu wenig bezahlt zu haben. Dabei nehme sie auch mehrere Manager persönlich ins Visier, berichtete die Zeitung "Il Messaggero" am Dienstag.

Die Verdächtigen, gegen die die Staatsanwaltschaft Mailand ermittele, seien dafür verantwortlich, dass zwischen 2009 und 2013 Zahlungen statt in Italien über Tochterfirmen im steuerlich günstigeren Irland abgewickelt worden seien. Den fünf Managern, die für Google Italien und Google Irland arbeiten, könne bald in Italien der Prozess gemacht werden, schrieb das Blatt.

Im Dezember hatte sich der iPhone-Konzern Apple nach jahrelangen Ermittlungen mit den italienischen Steuerbehörden laut Medienberichten auf eine Nachzahlung in Höhe von 318 Mio. Euro geeinigt. Die Finanzbeamten hatten dem iPhone-Produzenten vorgeworfen, ebenfalls auf die günstigere Besteuerung in Irland gesetzt und in Italien zwischen 2008 und 2013 rund 880 Mio. Euro zu wenig bezahlt zu haben.

Bellinzona (APA/sda) - Die am Regionalflugplatz Lugano operierende Darwin Airline ist endgültig bankrott und stellt den Betrieb ein. Das wurde am Nachmittag an einer Personalversammlung des Unternehmens deutlich, an der bereits ein Konkursbeamter beteiligt war.
 

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Darwin Airline bankrott und stellt Betrieb ein

Christian Keuschnigg, Professor für Nationalökonomie an der Universität St. Gallen und Leiter des Wirtschaftspolitischen Zentrums in Wien.

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Soziale Teilhabe: Wo steht Österreich?

Athen (APA/dpa-AFX) - Ein Russe, der mit digitalen Währungen wie Bitcoin einen Milliardenbetrug begangen haben soll, soll an die USA ausgeliefert werden. Das beschloss der höchste griechische Gerichtshof (Areopaag) am Mittwoch in letzter Instanz, wie das griechische Staatsradio berichtete.
 

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Milliardenbetrug mit Bitcoin: Verdächtiger soll ausgeliefert werden