Google und LG schließen Patent-Abkommen

(APA/dpa) - Google und der südkoreanische Elektronik-Riese LG gewähren sich gegenseitig Zugang zu ihren neuen Erfindungen. Beide Seiten vereinbarten ein Lizenzabkommen, das eine "breite Auswahl von Produkten und Technologien abdeckt", hieß es am Mittwoch in einer gemeinsamen Mitteilung. Die Vereinbarung betreffe die bestehenden Patente der Unternehmen sowie alle Patente der kommenden zehn Jahre.

LG ist der fünftgrößte Smartphone-Hersteller der Welt, der Marktanteil lag zuletzt nach Zahlen der Analysefirma IDC bei 5,1 Prozent. Nach einem schleppenden Start im Geschäft mit den Computer-Telefonen verzeichnete LG im dritten Quartal 2014 einen Rekordabsatz.

Im Jänner hatte Google bereits einen ähnlichen Lizenz-Deal mit dem einheimischen LG-Rivalen und weltgrößten Smartphone-Hersteller Samsung Electronics abgeschlossen. Die meisten Smartphones von Samsung und LG laufen mit dem Google-Betriebssystem Android. Hersteller von Android-Geräten standen in den vergangenen Jahren im Visier diverser Patent-Klagen von Apple und Microsoft, der Konflikt ist zuletzt aber merklich abgeflaut.

"LG schätzt seine Beziehungen zu Google, dieses Abkommen unterstreicht die Entschlossenheit beider Unternehmen, neue Produkte und Technologien zu entwickeln, die das Leben der Verbraucher erleichtern", sagte der Vize-Vorsitzende von LG, J.H. Lee.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"