Google und LG schließen Patent-Abkommen

(APA/dpa) - Google und der südkoreanische Elektronik-Riese LG gewähren sich gegenseitig Zugang zu ihren neuen Erfindungen. Beide Seiten vereinbarten ein Lizenzabkommen, das eine "breite Auswahl von Produkten und Technologien abdeckt", hieß es am Mittwoch in einer gemeinsamen Mitteilung. Die Vereinbarung betreffe die bestehenden Patente der Unternehmen sowie alle Patente der kommenden zehn Jahre.

LG ist der fünftgrößte Smartphone-Hersteller der Welt, der Marktanteil lag zuletzt nach Zahlen der Analysefirma IDC bei 5,1 Prozent. Nach einem schleppenden Start im Geschäft mit den Computer-Telefonen verzeichnete LG im dritten Quartal 2014 einen Rekordabsatz.

Im Jänner hatte Google bereits einen ähnlichen Lizenz-Deal mit dem einheimischen LG-Rivalen und weltgrößten Smartphone-Hersteller Samsung Electronics abgeschlossen. Die meisten Smartphones von Samsung und LG laufen mit dem Google-Betriebssystem Android. Hersteller von Android-Geräten standen in den vergangenen Jahren im Visier diverser Patent-Klagen von Apple und Microsoft, der Konflikt ist zuletzt aber merklich abgeflaut.

"LG schätzt seine Beziehungen zu Google, dieses Abkommen unterstreicht die Entschlossenheit beider Unternehmen, neue Produkte und Technologien zu entwickeln, die das Leben der Verbraucher erleichtern", sagte der Vize-Vorsitzende von LG, J.H. Lee.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne