Google: EU-Wettbewerbsverfahren ist Chance Vorwürfe "zu klären"

Washington/Mountain View (Kalifornien)/Brüssel - Google sieht das Wettbewerbsverfahren der EU-Kommission nach eigenen Angaben als Chance, Vorwürfe gegen den Internet-Konzern auszuräumen. "Ich glaube, dass es in Europa große Missverständnisse bezüglich unseres Geschäftsmodells und der Funktionsweise unserer Suchmaschine gibt", sagte Vint Cerf, Vizepräsident von Google, am Montag vor dem Nationalen Presseclub in Washington.

Das Verfahren sei eine Chance, die "Angelegenheit endlich zu klären", sagte Cerf. Die EU-Behörde hatte Google am 15. April die sogenannten Beschwerdepunkte geschickt. Einer Voruntersuchung zufolge verstößt der Konzern gegen das EU-Wettbewerbsrecht.

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager vertiefte im April das langjährige Verfahren mit konkreten Vorwürfen im Bezug auf den Dienst Google Shopping, der Angebote von Händlern anzeigt. Konkurrenten beklagten sich, dass Google den eigenen Service bevorzuge. "Dominanz an sich ist kein Problem", betonte Vestager damals. Dominierende Unternehmen hätten aber die Verantwortung, ihre Position nicht zu missbrauchen. Der Internet-Konzern hat im Suchmaschinen-Geschäft in vielen EU-Ländern einen Marktanteil von bis zu 90 Prozent.

Google hatte sich im Zuge des Verfahrens zur Internet-Suche mehrfach zu Zugeständnissen bereiterklärt, die jedoch nicht ausreichten. In einer getrennten Untersuchung nehmen Europas oberste Wettbewerbshüter zudem die Dominanz von Googles Betriebssystem Android unter die Lupe, das auf Smartphones und anderen mobilen Geräten läuft.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen