Google will mit EU-Kommission zusammenarbeiten

Nachdem die EU-Kommission dem US-Internetriesen Google einen Missbrauch seiner Marktdominanz vorwirft, hat Google der EU-Behörde die Zusammenarbeit versichert. "Wir freuen uns darauf, mit der Europäischen Kommission zusammenzuarbeiten, um zu zeigen, dass Android gut für den Wettbewerb und gut für die Verbraucher ist", erklärte der Chef-Anwalt des Unternehmens, Kent Walker, am Mittwoch.

"Android hat dabei geholfen ein bedeutsames - und, was wichtig ist, ein nachhaltiges - Ökosystem zu unterstützen, basierend auf Open-Source-Software und offener Innovation", erklärte Walker. Zu den genauen Vorwürfen der EU-Kommission äußerte sich der Konzern bisher nicht weiter.

Nach Angaben der EU-Kommission nutzt Google seine marktbeherrschende Stellung missbräuchlich aus, indem es Herstellern von Android-Geräten und Mobilfunknetzbetreibern Beschränkungen auferlege. Damit verfolge Google eine Strategie für Mobilgeräte, um seine beherrschende Stellung bei der Internetsuche auszubauen.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

Newsticker

BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

Newsticker

EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

Newsticker

Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite