Google-Drohne bei Testflug abgestürzt

Unbemannte Fluggeräte sollen Internetzugänge in entlegene Gebiete bringen - Konzern glaubt weiter an das Programm

Ein Prototyp der Google-Drohnen, die Internetzugänge in entlegene Gebiete bringen sollen, ist bei einem Testflug abgestürzt. Die US-Verkehrssicherheitsaufsicht NTSB habe Ermittlungen aufgenommen, sagte ein Sprecher der Behörde dem Finanzdienst Bloomberg. Die unbemannte Drohne "Solara 50" sei bereits am 1. Mai kurz nach dem Start auf einem Testgelände im Bundesstaat New Mexico auf den Boden geprallt.

Diese leichten Fluggeräte mit Solarantrieb haben eine Flügelspannweite von 50 Metern. Sie sollen in einer Höhe von rund 20 Kilometern fliegen und von dort Funksignale übermitteln - bis zu fünf Jahre lang ohne Zwischenlandung. Die Tragflächen der Drohnen sind mit Solarzellen bedeckt, die auch Batterien für den Flug in der Dunkelheit aufladen. Google kaufte dafür im vergangenen Jahr eigens den Entwickler Titan Aerospace. Der Internetkonzern bleibe trotz des Unfalls optimistisch, was die Aussichten des Projekts angehe, sagte eine Sprecherin Bloomberg. Insgesamt waren den Angaben zufolge drei Drohnen des Typs bei der US-Flugaufsicht FAA angemeldet.

Auch Facebook setzt auf Drohnen, um in der Zukunft günstige Internet-Anschlüsse in Regionen ohne hinreichend ausgebaute Telekom-Infrastruktur zu bieten. Beide Unternehmen loten auch die Möglichkeiten von Satelliten für diese Aufgabe aus. Google erforscht in seinem "Project Loon" zugleich auch den Einsatz von Antennen auf riesigen Ballons, die in der Stratosphäre schweben. Hier konnte Google in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte verbuchen. So gelingt es inzwischen besser, das Funksignal von Ballon zu Ballon weiterzuleiten, wodurch weniger Bodenstationen gebraucht werden. Auch bei "Loon" gab es Zwischenfälle, etwa als ein Ballon im vergangenen Jahr in einen Strommast flog.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber